.news 07/2018

ARTKIBO // Ke Li „INSEL“
Florale Transformationen und Videos

 Hotel Braun – ART Hotel, Kirchheimbolanden
Vernissage, Teil I – Freitag, 10. August 2018
18:00 Uhr

Kunstraum Holzmann
Vernissage, Teil II – Freitag, 10. August 2018
20:00 Uhr



Am Freitag, 10. August, eröffnet ARTKIBO im Rahmen der Kulturnacht Kirchheimbolanden 2018 die Ausstellung „Insel“ der chinesischen Künstlerin Ke Li um 18 Uhr im Hotel Braun –ART Hotel und um 20:00 Uhr im Kunstraum Holzmann.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile.
Im Hotel Braun – ART Hotel sind Miniatur-Skulpturen, sogenannte florale Transformationen, ausgestellt, im Kunstraum Holzmann werden unter anderem die Videos „Ging Fische“, „Fliegen“, „Sanduhr“, „Schellen“ und „Wasserpflanze“ gezeigt.

Bereits mit 21 Jahren hatte Ke Li (*1987) ein vierjähriges Bachelorstudium in Media Education, Communication, Film and Television an der Communication University of China in Beijing absolviert. Sie bewarb sich anschließend erfolgreich an der Kunsthochschule Düsseldorf und studierte Kunst in der Klasse von Marcel Odenbach, einem der renommiertesten deutschen Videokünstler aus Köln, der seit 2010 an der KAD ein Professur innehat.
Im Frühjahr 2018 schloss Ke Li ihr Studium mit dem Akademiebrief ab. Die Künstlerin lebt und arbeitet zurzeit in Düsseldorf. Bereits in den ersten Semesterrundgängen der Akademie, an denen Ke Li ihre Arbeiten zeigte, erhielt sie große Aufmerksamkeit von Fachpublikum, Galeristen und Medien. Trotz ihres jugendlichen Alters kann Ke Li bereits eine umfängliche Liste von Ausstellungen vorweisen.
Ke Li kreiert fragile kleine Gebilde aus selbst gesammelten Naturmaterialien, vorwiegend aus getrockneten Blättern, Blütenstengeln, Staubfäden, Körnern und Samen, die sie mit großer Fingerfertigkeit zusammenfügt.
Dabei vereint Ke Li eine scharfe Beobachtungsgabe mit einem tiefen Sinn für die Schönheit der Natur, sprudelnde Fantasie mit kreativem schöpferischem Talent, literarische Bildung mit der professionellen Handhabung der modernen Informationstechnologien im Bereich Medienkommunikation und Film.
Ihr reicher Arbeitsplatz weckt Assoziationen an eine Werkstatt für Paramentenstickerei und erinnert mehr an ein alchimistisches Labor voll mit geheimnisvollem Sammelsurium als an ein herkömmliches Künstleratelier.
Statt Leinwand, Farbe und Pinsel sind Nadel, feine Drähte und Pipette das Handwerkszeug der Künstlerin

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